Anita Ferraris: Astrologieausbildung, Vesseling Practitioner / Energieseher, Körpertherapie, Theater / Schauspielcoaching - Startseite

Referenzen

 

Horoskopaufstellung zum         

"Großen Kreuz 2010"

Bericht im Meridian Juli/August 2010,

Fachzeitschrift für Astrologie.

Hier herunterladen:  pdf

 

Interview mit der Astrologin, Körpertherapeutin und Theaterregisseurin Anita Ferraris, Freitag 30.Juli 2010: HIER herunterladen

 

WDR - PG Hörspiel
Westdeutscher Rundfunk Köln
Anstalt des öffentlichen Rechts
Appellhofplatz 1
5o667 Köln

Köln, 12. Februar 1999

Frau Anita Ferraris hat mit großem Erfolg zahlreiche Hörspiel-Inszenierungen und Bearbeitungen für den WESTDEUTSCHEN RUNDFUNK realisiert. Darunter künstlerisch wie produktionstechnisch ausgesprochen herausragende und anspruchsvolle Projekte. Einige wurden auch als CD veröffentlicht.

Neben ihrer künstlerischen Qualifikation und ihrer Fantasie in der Behandlung unterschiedlichster Themen und Stoffe, fällt ihr sensibler und liebevoller Umgang mit den Schauspielern einerseits, wie andererseits ihre zupackende, kraftvolle Art im Erarbeiten von Rollen und Figuren auf.

Als Mitglied des Trägervereins des "theater der keller" konnte ich auch die Arbeit von Frau Ferraris als lntendantin und Regisseurin an diesem Haus beobachten. Neben sehr geglückten - teils preisgekrönten - Inszenierungen und Bühnenbildern beeindruckte ihre Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Schauspielschule des "theater der keller", deren Leiterin sie ebenfalls war.

Eine glückliche Mischung aus großer Theatererfahrung und pädagogischem Feingefühl verhalf ihr nicht nur zu Beliebtheit und Respekt, sondern brachte ebenso nachhaltigen Erfolg.


Klaus Mehrländer

Chefregisseur

 

Karl Rahner Akademie

Jabachstr. 4-8

50676 Köln

Köln, den 16.12.97

 

Liebe Frau Ferraris!

 

Ihr "Käthchen von Heilbronn" geht uns nicht aus dem Kopf. Wie schade, daß es im Frühjahr nicht mehr gespielt wird; wir wären sicher noch einmal gekommen, denn wir entdecken immer noch Neues.

Ihre Inszenierung ist für mich von zwingender Schlüssigkeit. Die Suche nach Wahrheit, nach Erkenntnis durch Reflexion oder das innerste Gefühl, die Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen menschlicher Existenz, der Liebe und dem Tod, bestimmen sowohl den Rahmen (in Kleists Kopf) wie das dort angesiedelte "Käthchen".

Die Welt ist aus den Fugen - zu Kleists Zeit, in Kleists Stücken wie heute.

In  der Rahmenhandlung erfahren wir von der geradezu euphorischen Liebe Heinrich von Kleists zu Henriette Vogel; aber diese Euphorie verdankt sich ja nur dem gemeinsamen Willen, aus diesem Leben, aus dieser Welt zu scheiden. Die Rahmenhandlung endet mit Mord und Selbstmord. So kann auch im "Käthchen", in den Figuren, die Kleist erfindet, um seine Erfahrungen, seine Sehnsüchte auszudrücken, am Ende nur das Scheitern stehen: als Verrücktwerden beim Vater, als Vernichtung aller Hoffnungen auf Beseelung bei Kunigunde, als Tod Käthchens.

Was mich nun besonders beeindruckt: Wie am Ende Ihrer Grillparzer-Inszenierung, als Sie uns Zuschauer auch nicht mit den Leichen zurückließen, sondern die "Frau aus dem Meere" mit ihrem wunderbaren orientalischen Märchen erfanden, uns mit einer offenen Frage entließen, so setzen Sie auch in dieser Inszenierung am Ende ein Gegenbild mit dem Blick der Schauspieler in einen anderen, lichterfüllten Raum, mit der Frage: "ein Traum - was sonst?"

Liebe Frau Ferraris, die Karl Rahner Akademie hat sich nun zum fünften Mal mit einer Inszenierung von Ihnen auseinandergesetzt und angesichts der Pause, die Sie sich vorgenommen haben, möchte ich Ihnen für fünf wunderbare Veranstaltungen ausdrücklich sehr, sehr herzlich danken. In Ihren lnszenierungen der unterschiedlichen Stücke haben Sie immer wieder Fragen thematisiert, die wir in vielen Veranstaltungen behandeln, dort meist allerdings im Kopf. Und mit den Mitteln des Theaters haben Sie solche Fragen auf eine andere, vielleicht nachhaltigere, eindringlichere Weise gestellt. Die Veranstaltungen zu ihren Inszenierungen und die Gespräche mit Ihnen sind wirkliche Höhepunkte in unserer Arbeit gewesen. Durch die hohe Qualität, die Sorgfalt, Präzision, Professionalität der Inszenierungen wie durch ihre große Humanität, ihre differenzierten Menschenbilder, das Vermeiden jeglicher Schwarzweiß-Zeichnungen, haben Sie uns jedesmal neu beeindruckt. In Ihrer Produktion "Der Geburtstag der Infantin", mit der wir uns ja seitens der Akademie nicht auseinandersetzen konnten, hatten Sie den Satz von Joseph Beuys als Reibungspunkt gewählt, der sinngemäß lautete: "Wenn Dich ein Messer schneidet, so verbinde nicht die Wunde, sondern das Messer." So ist jede Ihrer Inszenierungen mir durch die Qualität der Bildfindungen wie die Intensität der aufgeworfenen Fragen unverändert lebendig in Erinnerung.

Und für etwas ganz anderes habe ich Ihnen ebenso herzlich zu danken, liebe Frau Ferraris: Über mehrere Jahre haben Sie mir gezeigt, daß es möglich ist, unter widrigsten Umständen mit großer Kreativität, mit Entfaltung von Phantasie, mit Einsatz aller Energie etwas zu schaffen, das weiterwirkt, das Menschen betrifft, zum Nachdenken, zum Dialog einlädt. Ihr Beispiel macht Mut! Und auch dafür gilt Ihnen mein Dank!

Bitte grüßen Sie ihr Team noch einmal sehr herzlich von uns und der Karl Rahner Akademie und

nehmen Sie unsere guten Wünsche mit auf dem Weg in das Jahr 1998!

Herzlichst!

Ihr Rainer Nellessen

 

Alchymia: Sammle Dinge, deren eigentlichen Zweck und Verwendung sich dir vielleicht erst später erschließt. Vieles ist im Schoß der Zukunft verborgen..

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